Teilbeschreibung

LP264281-9 Babesia duncani 18S rRNA-Gen
Babesia duncani ist ein Parasit, der in menschliche rote Blutkörperchen eindringt und von der Ixodid-Zecke übertragen wird. Die Infektion durch die Babesia-Art wurde erstmals 1957 in Kroatien entdeckt, hat sich aber in den letzten fünfzig Jahren auf der ganzen Welt bewährt. B. duncani infiziert hauptsächlich Menschen, die im Bundesstaat Washington und in Kalifornien leben. Die Babesia-Parasiten besitzen Vesikel, die Enzyme absondern, die den Eintritt in die Wirtserythrozyten erleichtern. Sie vermehren sich asexuell in roten Blutkörperchen und sexuell in der Ixodid-Zecke. Eine Infektion mit Babesien führt zu einer Vielzahl und Schwere der Symptome. Zu den Symptomen, die als leicht bis mittelschwer gekennzeichnet sind, gehören Fieber, Müdigkeit, Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Myalgie, Anorexie, Husten, Arthralgie und Übelkeit. Symptome einer schweren Erkrankung treten am häufigsten bei Patienten auf, die aufgrund von Infektionen wie dem humanen Immunschwächevirus und Erkrankungen wie Krebs immunsupprimiert sind. Zu den schweren Symptomen einer Babesia-Infektion gehören Atemversagen, disseminierte intravaskuläre Gerinnung, Herzinsuffizienz, Leber- und Nierenversagen sowie Milzinfarkt. Eine Infektion mit Babesia duncani verursacht tendenziell mittelschwere bis schwere Symptome. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Infektionen mit Babesien zu diagnostizieren, einschließlich Dick- und Dünnabstrichanalyse, Polymerasekettenreaktion, indirekter Immunfluoreszenz-Antikörper und durch Injektion von Patientenblut in einen Hamster und Warten auf die Entwicklung einer schweren Parasitämie in 2-4 Wochen. Die Behandlung der Babesia-Infektion erfolgt mit Antibiotika. Quelle: Regenstreifen LOINC

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